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Service & Wartung Ihrer Spindel

Die fachkundige Wartung und ständige Pflege Ihrer Motorspindel trägt dazu bei, eine hohe Betriebsleistung zu erzielen und durch die höhrer Zuverlässigkeit Ihre Instandhaltungskosten zu senken.

Reinigung

Halten Sie das Spindelgehäuse, den Lüfter und die Leitungen frei von Staub und Schmutz. Achten Sie auf die Sauberkeit des Spannsystems und reinigen Sie den Werkzeugkegel, die Spannzangenzwischenräume, den Schaft und die Werkzeugaufnahmen mit Reinigungsalkohol.

Auch die Schneidwerkzeuge sollten frei von Schmutz sein und nicht mit Schmiermitteln oder Ölen in Berührung kommen. Sollten Sie dieses nicht beachten, kann das zu einer Dezentrierung und Unwucht des Werkzeugs führen. Dieses kann eine unsaubere Bearbeitung zur Folge haben.

Lagerung

Bei eingelagerten sowie neuen Motorspindeln sind folgende Punkte zu beachten:

1. Der LAGERORT muss trocken, staub - und schmutzfrei sein.
2. Die Temperatur am Lagerort sollte zwischen 10° bis 25° liegen und nicht schwanken.
3. Die Spindel ist während der Lagerung stoßfrei und in einer sicheren Verpackung aufzubewahren.
4. Die Spindel darf nach der Lagerung erst nach erfolgtem “EINLAUFEN“ mit der vollen Nenndrehzahl angetrieben werden.

Inbetriebnahme Ihrer Motorspindel

Um eine optimale Inbetriebnahme durchzuführen, muss die Spindel wie unten beschrieben in Betrieb genommen werden, um die Betriebstemperatur langsam zu erreichen. Dadurch wird das Schmiermittel zur Kugellagerschmierung wieder optimal in den Lagern verteilt und temperiert.

Dieses “EINLAUFEN“ garantiert maximale Betriebssicherheit und Lebenserwartung der Kugellager.

Einlaufvorschriften bei der Inbetriebnahme von Motorspindeln

HINWEIS:

Die Qualität des Lagerortes und die Umgebungseinflüsse können nachteilige Auswirkungen auf den Zustand des Schmierfettes haben, d.h. bei langen Lagerzeiten (über 1 Jahr) können die Umgebungseinflüsse (z.B. Luftfeuchtigkeit, Temperatur u. ä.) Veränderungen der Schmiereigenschaften des Fettes bewirken.

INBETRIEBNAHME

  • Die Spindel immer mit einem Werkzeug einlaufen lassen.
  • bei Erst- bzw. Wiederinbetriebnahme, speziell bei Werkzeugspannsystemen mit hydraulischem Spannsystem, immer die Einstellmaße von HSK oder Steilkegel prüfen.
  • Die Spindel immer laut Betriebs- und Bedienungsanleitung einbauen und den Testlauf durchführen.
  • Verwenden Sie beim Ein- und Ausbau immer ordnungsgemäße Demontage- und Montagewerkzeuge. Achten Sie bei Montagevorrichtungen auf die erforderlichen max. Drehmomente und Anzugskräfte der Schraub- und Klemmverbindungen.
  • Spindeln sind Präzisionsgeräte! Schützen Sie Ihre Spindeln beim Einbau vor Stößen und mechanischen Beschädigungen, besonders im Bereich des Spannsystems und im Bereich der Zuführungen (Strom, Kühlung, Luft, Sensorik etc.).
  • Während des Betriebes regelmäßig die Einzugskraft prüfen und auf die Sauberkeit des Spannsystems achten.
  • Verwenden Sie immer gewuchtete Präzisionswerkzeuge und gewuchtete HSK / ISO Werkzeugaufnahmen ( < G2) – Achten Sie beim Betrieb auf die maximalen Werkzeuglängen laut den länderspezifischen Arbeitssicherheitsvorschriften!
  • Kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Werkzeuge und Werzeugaufnahmen auf etwaige
    Beschädigungen / Ausbrüche etc.
  • Kontrollieren Sie bei flüßigkeitsgekühlten Spindeln immer den Durchfluss und die Durchflussmenge des Kühlmediums. Wechseln und ersetzen Sie regelmäßig Ihre alte Kühlflüssigkeit nach den vorgaben des Maschinenherstellers
  • Achten Sie bei Sperrluft, Öl-Luft, Ölnebel immer auf die vorgeschriebenen Einstellwerte laut Ihrer Bedienungsanleitung und kontrollieren Sie diese regelmäßig.

Ebenso ausschlaggebend für eine lange Lebensdauer Ihrer Spindel ist der ordnungsgemäße Einbau und Betrieb laut Spindeldokumentation.

 

PDS

Markenübergreifender Spindelservice und Herstellung von Motorspindeln. Für jeden Anwendungsfall die passende Spindel.

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